Für Informanten
Deine Anonymität ist mein Fundament.
Bevor ich über Verschlüsselung und Protokolle spreche, hier vier Bilder, die zeigen, wie ich dich schütze — und warum du mir vertrauen kannst.
Die Schultafel
Ich schreibe — und wische sofort wieder.
Stell dir einen Raum mit einer Schultafel vor. Ich schreibe darauf, was wir besprechen. Der Raum wird nach dem Gespräch gereinigt. Das journalistische Protokoll des Gesprächs nehme ich mit zur Veröffentlichung, aber alle technischen Spuren deiner Anwesenheit werden von der Tafel gewischt — wer im Raum war, welche IP, welche Session, welche flüchtigen Notizen: alles weg.
Der Türsteher
Ein 10-Minuten-Gedächtnis — und dann vergisst er alles.
Mein Türsteher merkt sich nicht, wer du bist. Aber wenn jemand versucht, die Tür einzutreten, erkennt er für kurze Zeit das Muster der Maske wieder, um den Raum zu schützen — drei Fehlversuche, dann ist für zehn Minuten zu. Danach vergisst er alles wieder vollständig. Kein Logbuch, keine Liste, kein Eintrag in einer Datenbank.
Das Kennzeichen
Du wählst deinen eigenen Alias.
Wie ein selbst gewähltes Kennzeichen am Auto: Du suchst dir selbst ein Wort aus, an dem ich dich wiedererkenne. Es dient nur zur Zuordnung, verrät aber nichts über den Halter. Kein Klarname, keine E-Mail, kein Profil — nur der Alias, den du dir selbst gegeben hast.
Der Tresor-Postwagen
Deine Nachrichten reisen im Safe.
Alles, was zwischen dir und mir unterwegs ist, fährt in einem verschlossenen Safe über das Internet. Niemand auf dem Weg kann hineinsehen — nicht dein Internetanbieter, nicht das WLAN im Café, niemand. Erst bei mir wird der Safe geöffnet.
Der Maskenball
Du kommst mit Maske zum Gespräch.
Bei Schnackzeit gibt es keine Anmeldung mit Klarnamen. Du kommst mit einer Maske — deinem Alias. Wir reden offen, aber deine wahre Identität bleibt draußen vor der Tür. Was bleibt, ist das Gespräch. Nicht das Gesicht dahinter.
Du willst es genauer wissen? Ich habe nichts zu verbergen — im Gegenteil.
Du bist vom Fach? Hier geht es zum technischen Deep-Dive.